Marktcheck April 2022

Der Marktcheck hat das Ziel, die Gesamtmarktlage faktenbasiert, kompakt und verständlich darzustellen, um daraus eine Prognose und Strategie abzuleiten.

Die Lage im Gesamtmarkt verschlechterte sich auch im letzten Monat weiter. Das Gesamtmarktwachstum sowie die Chartklassifikation erreichen neue Tiefstände seit November 2020. Während der aktuellen Bärenmarktrally konnte sich immerhin kurzfristig ein steigender T19-Trend bilden, der aber zurzeit noch keinen nachhaltigen Einfluss auf die mittelfristige Situation entwickeln kann.

Auch der Blick in die nächste Ebene der regionalen Märkte zeigt wenig Hoffnung auf eine beginnende nachhaltige Trendwende. Relativ bessere Märkte (Rank 1-5) wären zwar zu bevorzugen, aber auch diese sind in der Chartklasse 5-6 absolut sehr instabil. Lediglich der kanadische Index kann überzeugen.

Prognose

Die kurzfristige Stabilisierung in Form eines T19-Trends in meinen Kernmärkten kann der Beginn einer mittelfristigen Stabilisierung sein. Welchen Einfluss dieser T19-Trend haben wird, hängt von der Dauer des Trends ab und wie sich die einzelnen Märkte bei Widerständen und Unterstützungen verhalten werden. In der aktuellen Situation wird ohnehin eine lange Stabilisierung notwendig sein, die sicher von mehreren Rückschlägen geprägt sein wird, daher gibt es keinen Grund steigenden Kursen hinterherzulaufen.

Aussichten

Die allgemeine Perspektive bleibt weiter negativ. Bei allen positiven Zwischenentwicklungen sollte man weiterhin nicht vergessen, dass die Situation im Gesamtmarkt besonders mittelfristig recht negativ ist. Daher ist weiterhin eine laufende Risikoanpassung notwendig. Dazu empfehlen sich in diesem Trading-Markt Käufe in schwachen Phasen und Verkäufe in temporären Hochpunkten.

Marktcheck März 2022

Der Marktcheck hat das Ziel, die Gesamtmarktlage faktenbasiert, kompakt und verständlich darzustellen, um daraus eine Prognose und Strategie abzuleiten.

Marktlage

Das Gesamtmarktwachstum nimmt weiter ab und ist inzwischen nur noch ganz leicht positiv. Der Markttrend ist fast auf dem tiefsten Stand angekommen. Die Chartklassse erreicht mit der Klasse 5 den tiefsten Stand seit November 2020. Das Marktrisiko wurde in den letzten Monat fast vollständig abgebaut. Wir befinden uns daher nun in einem neutralen CRV.

Prognose

Die Daten für das Prognosemodell geben keine Hoffnung für eine Wende. Während die deutschen Indizes nun auch langfristig eine negative Prognose erhalten, besteht in den USA noch die Möglichkeit, bei einer einsetzenden kurzfristigen Reboundbewegung ein Aufhalten der langfristigen Abwärtsbewegung. Kurz- und mittelfristig liegt nun aber in all meinen Kernmärkten eine negative Prognose vor. Solange dies so ist, muss davon ausgegangen werden, dass sich dadurch auch langfristig die Lage weiter verschlechtern wird.

Aussichten

Der aktuell starken Korrektur wird demnächst sicher eine kurze Bärenmarktrally folgen. Diese werde ich nutzen, um weiter die Cashquote zu erhöhen. Die recht starke Bewegung nach unten macht nämlich eine schnelle nachhaltige Erholung sehr unwahrscheinlich bis fast unmöglich. Ich gehe von einer langfristigen und nachhaltigen Abwärtsbewegung im Gesamtmarkt aus, in der eine Rendite nur durch kurzfristige Engagements erzielt werden kann.

TradingRadar 20.2.2022: Marktrisiko

Der TradingRadar ist ein Timing-Instrument und hat das Ziel, die kurzfristige Marktentwicklung zu visualisieren, um das grundlegende Timing für Setups und Exits zu bestimmen.

Das starke Momentum der Vorwoche machte Hoffnung auf einen längeren Rebound und eine stärkere Erholung der Trends. Dies wurde nun durch einen breiten Momentumbruch gestoppt. Der Trend liegt am Boden, das Momentum schwächelt zusehends und auch der Tradepegel deutet auf einen neuen Markttiefpunkt hin.

Die Prognosen zeigen inzwischen auch mittel- und langfristig kein positives Bild mehr.

Zyklisch gesehen läuft der Markt zum Monatsende auf einen zyklischen Tiefpunkt hin. Gleichzeitig dominiert ein negativer T19-Trend. Durch den Momentumbruch in den letzten Tagen ergibt sich nun mindestens bis zum Monatsende ein sehr hohes Marktrisiko.

Dieses negative Bild wird auch durch den Blick in die Charttechnik untermauert. Sowohl im Dax als auch im Nasdaq100 wird das nahende Todeskreuz (GD38/GD200) für weiteren Abwärtsdruck sorgen. Besonders im Nasdaq weisen zahlreiche wichtige Aktien ähnliche Chartkonstellationen auf.

Sollte nicht noch etwas völlig Überraschendes Positives passieren, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Indizes deutlich nachgeben werden. In dem Fall würden in der nächsten Zeit die Nasda100 13000 und der DAX 14000 ansteuern.

Ich habe in meinem Risikomanagement daher das Risiko deutlich reduziert und eine höhere Cashquote aufgebaut.

MarktCheck Februar 2022

Der Marktcheck hat das Ziel, die Gesamtmarktlage faktenbasiert, kompakt und verständlich darzustellen, um daraus eine Prognose und Strategie abzuleiten.

Marktlage

Seit genau einem Jahr zeigt die Entwicklung des Gesamtmarktes nach unten und erreicht einen weiteren vorläufigen Tiefpunkt. Die fortschreitende Verschlechterung hat nun inzwischen auch die bisherigen Marktstützen in den USA wie den Dow Jones und die Nasdaq erreicht.

Die letzten beiden Märkte, die sich noch auf höchstem Niveau bewegen, befinden sich in Indien und Kanada. Ansonsten kämpfen viele Märkte zurzeit mit dem GD200. Sollten sich die Märkte nicht kurzfristig wieder über dem GD200 stabilisieren, muss von einer nachhaltigen und länger andauernden Abwärtsbewegung im Gesamtmarkt aber auch in den wichtigen Märkten ausgegangen werden.

Prognose Gesamtmarkt

Kurzfristig Mittelfristig Langfristig
     

TradingRadar 15.1.2022

Der TradingRadar ist ein Timing-Instrument und hat das Ziel, die kurzfristige Marktentwicklung zu visualisieren, um das grundlegende Timing für Setups und Exits zu bestimmen.

Gesamtmarkt

Allgemein

Im Vergleich zur Vorwoche hat sicher der Markt deutlich verschlechtert. Dem bereits letzte Woche genannten Abstieg des Tradepegels ist diese Woche nun auch das Momentum nach unten gefolgt. Zudem dreht nun auch der Trend nach unten.

Positiv

Das einzige relevante Marktsegment, das den Gesamtmarkt nach oben zieht, ist der indische Sensex. An diese positive Entwicklung kommt zurzeit nur Australien heran.

Negativ

Besorgniserregend ist zurzeit die Lage im Nikkei. Die Kurse setzen sich jetzt immer mehr unterhalb des GD200 fest und auch die Trendlinien GD30/200 signalisieren eine mögliche Bildung eines nachhaltiges negativen Trends.

Kernmärkte

Die Kernmärkte schwächeln weiterhin. Während die Value-Indizes in der letzten Woche das positive Momentum abgeben mussten, haben die Growth-Indizes wie Nasdaq100 und TecDax Trendbrüche erlitten. Meine relevanten Kernmärkte deuten also auf eine Fortsetzung der negativen Entwicklung hin.

Zur Wochenmitte ergibt sich zyklisch ein mögliches Signal für einen Einstieg. Zudem könnte im Nasdaq100 die sich nähernde GD200 dafür sorgen, dass der Widerstand den Kursverfall aufhält und einen Impuls nach oben signalisiert.

TradingRadar 8.1.2022

Der TradingRadar ist ein Timing-Instrument und hat das Ziel, die kurzfristige Marktentwicklung zu verstehen, um das grundlegende Timing für Setups und Exits zu bestimmen.

Der Tradepegel deutet auf eine näher kommende Kaufgelegenheit. Dies wird auch bestätigt durch das fallende Marktmomentum und den stagnierenden Trend. Wird der Kaufzeitpunkt erreicht, empfiehlt es sich auf die Outperfomer-Segmente zu setzen.

In meinen Kernmärkten zeigt die Tradingampel vor allem bei den Tech-Indizes Nasdaq und Tecdax eine kurzfristige Underperfomance, während die Value-Indizes DowJones und Dax den Gesamtmarkt nach oben ziehen. Daher sind zurzeit die beiden zuletzt genannten Indizes als Outperfomer-Segmente zu bevorzugen.

Die aktuelle Technologie-Schwäche wird auch im Trendbarometer ersichtlich. Die grünen Outperfomer-Segmente sind meistens valueorientiert, der IT-Sektor ist zurzeit der einzige MSCI-Sektor mit einem Trendbruch.

Auch in der technischen Analyse lässt sich die unterschiedliche Entwicklung der Value- und Growth-Indizes gut erkennen. Während die Value-Indizes einen neuen T19-Trend ausgebildet haben, ist besonders im Nasdaq und im TecDax Vorsicht vor weiteren kurzfristigen und mittelfristigen Verlusten geboten.

MarktCheck Januar 2022

Der Marktcheck hat das Ziel, die Gesamtmarktlage faktenbasiert, kompakt und verständlich darzustellen, um daraus eine Prognose und Strategie abzuleiten.

Marktlage

Ein Blick in die Daten und deren Entwicklung in 2021 zeigt in allen relevanten Kennzahlen wie Wachstum, Chartklasse, Trend und Risiko eine abnehmende Tendenz. Das GD-200-Wachstum ist 2021 von über 3% auf 1,23% gefallen. Ebenso ist auch die Chartklassifizierung von höchster Bewertung auf inzwischen unter 7 gefallen und hat damit das Championsleague-Niveau verlassen. Im Zuge der abnehmenden Tendenz wurde aber auch das Risiko deutlich abgebaut.

Dabei sorgten vor allem Asien und Brasilien für die abnehmende Tendenz im Gesamtmarkt.

Zu den Leader-Märkten zählen DowJones, Shanghai und Nasdaq100, während Nikkei, Ibovespa und HangSeng den Gesamtmarkt ausbremsen.

In den MSCI-Sektoren nehmen IT, Immobilien und Gesundheit die besten Plätze im Ranking ein.

Aus dem Gesamtmarkt und dem Marktkompass lassen sich für Januar 2022 folgende Vorgaben für meine Portfoliostrategie ableiten.

Prognose Gesamtmarkt

Kurzfristig Mittelfristig Langfristig
     

Tranalytics 23.3.3021: Nasdaq = Tech-Blase?

Aktuell wird heiß diskutiert, ob in den Aktienmärkten, bestimmten Sektoren oder Trendmärkten eine Blasenbildung zu erkennen ist.

Ich habe in dieser Tranalytics-Ausgabe den Nasdaq100 analysiert und das gemäß vorliegender Wachstumsschätzungen erwartete KUV für 2021 und 2022 ausgewertet.

Als Ergebnis bleibt festzuhalten, dass der größte Teil der Nasdaq100-Aktien ein KUV von unter 10 hat, 2021: 75% und 2022: 81 %. Lediglich ca. 5% der Unternehmen fallen mit einem sehr hohen KUV von über 20 auf. Ist ein KUV von bis 10 für die breite Masse der Nasdaq100-Aktien zu hoch? Aus meiner Sicht nicht. Schaut man 10 Jahre zurück, als wir ein Zinsniveau von ca. 4% hatten, war es auch damals nicht unüblich, dass die Nasdaq-Aktien ein KUV von 2- 8 hatten. Angesichts der niedrigen Rekordzinsen sehe ich hier für die meisten Aktien kein großes Risiko. Anders sieht es für die teuren Aktien aus:

Aktie KUV 2021 KUV 2022
Atlassian Corporation PLC 28,3 24,6
DocuSign Inc. 20,3 15,9
Okta Inc. 26,9 21,2
Zoom Video Communications Inc. 25,1 21

Trotz des hohen Wachstums dieser Unternehmen, werden diese Unternehmen unter steigenden Zinsen deutlich abgewertet. Diese hohen KUVs werden sich sicher nicht halten.

Ergebnis: Eine Blasenbildung ist im Nasdaq100 nicht erkennbar. Einige wenige Aktien werden diese Bewertung bei steigenden Zinsen nicht halten, aber in der Breite sind die Aktien zwar erhöht bewertet, aber das absehbare Wachstum der Umsätze und Gewinne sichert den Wachstumsunternehmen eine höhere Bewertung für die Zukunft ab.

Prognose: Das Risiko für die Wachstumswerte hängt von der Geschwindigkeit der Zinssteigerung ab. Je schneller die Zinsen steigen sollten, umso größer ist das Risiko für die hoch bewerteten Aktien. Entwickeln sich die Zinsen stetig aber langsam nach oben, dann werden die Wachstumsunternehmen über ihr Wachstum diese Entwicklung kompensieren. Sollten die Zinsen in der gleichen Geschwindigkeit steigen wie sie in den letzten 10 Jahre gefallen sind, werden die Wachstumsunternehmen damit gut leben können.

Markttrendanalyse 13. März 2021

Meine Smart Data zum Markttrend zeigen weiterhin einen stabilen Aufwärtstrend im Gesamtmarkt. Der Trend wird nun auch noch durch ein steigendes Momentum unterstützt.

Grafik 1: Smart Data zum Markttrend vom 12. März 2021

Die allgemeine Aufwärtsbewegung wird allerdings durch die aktuelle Schwäche im Technologiesektor etwas abgeschwächt. Technologielastige Indizes wie der Nasdaq, Tecdax, Shanghai oder HangSeng ziehen den Gesamtmarkt spürbar nach unten, was sich in meinem Trendbarometer gut erkennen lässt.

Grafik 2: Smart Data zu Marktkräften im Trendbarometer vom 12. März 2021

Ähnliches lässt sich auch in den Sektoren beobachten. Bisher gut laufende Sektoren wie Biotech, Healthcare, Consumer, Technologie ziehen nun den Markt nach unten währen die Underperformer der letzten Zeit wie Energy, Financial, Industrials den Gesamtmarkt nach oben ziehen.

Ein Blick in die Charts zeigt sehr schön die unterschiedliche Entwicklung in den Growth- und Value-Indizes.

Grafik 3: Chartvergleich Growth vs. Value, USA vs. Deutschland

Während die Value-Indizes wie der Dow Jones oder DAX sich in einem stabilen Aufwärtstrend bewegen, entwickeln sich die Growth-Indizes wie der Nasdaq oder Tecdax in einem steilen Abwärtstrend gegen den Markt nach unten.

Hier ist die Lage besonders spannend, ob die steilen Abwärtstrends sich fortsetzen oder es zu einem Pullback kommt. Im Nasdaq ist nun die Marke von 13100 ganz wichtig, die über die Entwicklung der nächsten Wochen entscheiden wird. Wird diese Marke überwunden, gehe ich von einer Fortsetzung des Pullbacks aus. Im umgekehrten Fall erwarte ich anschließend wieder deutlich fallende Kurse. Angst und Gier sind hier sicher schlechte Berater, um diese Frage zu beantworten. Deswegen setze ich als Trendfolger auf den kurzfristigen Trend, der sich im Nasdaq in der letzten Woche gebildet hat. Solange dieser kurzfristige Aufwärtstrend intakt ist, bin ich zuversichtlich, dass der Nasdaq die Marke von 13100 knackt. Bricht dieser Trend davor, werde ich meine Cash-Reserven erhöhen. Ich gehe davon aus, dass diese Entscheidung darüber kurzfristig am 15./16. März 2021 fallen wird.

Trendanalyse Nasdaq 5.11.2020

Wie in meiner Marktanalyse Oktober 2020 bereits festgestellt, schwächelt aktuell nicht nur der langfristig fallende Gesamtmarkt sondern auch die Nasdaq.

Daher schaue ich heute genauer auf die Trendentwicklung in der Nasdaq.

Analyse

Seit dem Corona-Crash konnte die Nasdaq recht zügig einen steigenden T19-Trend entwickeln. Dieser Trend hielt ca. 6 Monate bis zum Trendbruch am 17.9.2020. Anfang Oktober 2020 wurde der fallende T19-Trend zwar bestätigt, durch das positive Momentum schaffte aber der Index am 9. Oktober wieder einen Trendausbruch nach oben. Leider konnte der steigende T19-Trend (grün) nicht bestätigt werden, da er bereits 28.10.2020 wieder gebrochen ist, so dass der Index sich nun wieder in einem fallenden T19-Trend (rot) befindet. Zudem hat sich nun auch ein übergeordneter fallender 2-Monatstrend entwickelt, der einen Widerstand für die weitere Entwicklung nach oben darstellt.

Prognose

Positive Annahme: Sollte der Index bis Ende der KW 45 ein positives Momentum entwickeln, gehe ich davon aus, dass der Index zügig auch den Widerstand von 12200 überspringt und dann nach dem Trendwechsel mit dem neuen T19-Aufwärtstrend sich in der Folge nach oben entwickelt und auch den ATH bei 12400 überspringt.

Negative Annahme: Bleibt dieses positive Momentum aus oder der Sprung über den Widerstand von 12200 wird nicht bis Mitte November vollzogen, dann gehe ich davon aus, dass die Kurse wieder zurück auf die Monatstiefs von 11000 fallen.